Zwei Bewerbe - viele Erkenntnisse

Am vergangenen Samstag nahm man an den Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerben der Abschnitte Waidhofen/Ybbs-Land in Niederhausleiten/Höfing und Ybbs in St. Martin-Karlsbach teil.

Gruppenfoto

Etwas ersatzgeschwächt (ohne etatmäßigen Maschinisten), freute man sich dennoch auf zwei Bewerbe, vier Löschangriffe sowie vier Staffelläufe. Leider waren auf beiden Bewerben die Bewerbsplätze alles andere als optimal, die Bedingungen waren aber natürlich für alle Gruppen gleich.

AFLB Waidhofen/Ybbs - Land in Niederhausleiten-Höfing

Silber A:

Das Kuppeln funktionierte bis auf ein zwei Kleinigkeiten beinahe problemlos. Auch der Angriffstrupp machte seine Sache souverän. Als der Schlauchtruppführer die Zeit bei circa 35 Sekunden abstoppen wollte, machte ihm der Wassertruppführer einen Strich durch die Rechnung. Beim Versuch den C-Schlauch/das C-Strahlrohr anzukuppeln wurde sein Schlauchträger ein paar Meter nach hinten befördert. Bis der WTF diesen geholt hat und wieder auf seiner Position war, vergingen leider wertvolle Sekunden. Somit stoppte der STF die Zeit erst bei 40,84 Sekunden (fehlerfrei). Im Staffellauf gelang uns eine Zeit von 52,10 Sekunden. Einziger Wehrmutstropfen: unser Angriffstruppmann verletzte sich dabei leider und musste für die restlichen Staffelläufe an diesem Tag aussetzen.

Bronze A:

In Bronze gelang uns wiederum ein souveräner Kupplungsvorgang. Bestimmt noch ausbaufähig aber in Anbetracht der Umstände konnte man zufrieden sein. Bis auf kleine Probleme bei den beiden Rohrführern draußen, war der restliche Lauf auch zu unserer Zufriedenheit. Schlussendlich stoppte die Zeit bei 31,90 Sekunden (fehlerfrei). Im Bronze-Staffellauf lief man (etwas ersatzgeschwächt) 53,09 Sekunden.

 

AFLB Ybbs in Karlsbach

Silber A:

In Silber war die Ziehung leider nicht ganz optimal und so verstrich beim Kuppeln bereits wertvolle Zeit. Der Angriffstrupp kam dadurch nie unter Druck und konnte seine Zubringleitung in Ruhe aufbauen. Leider gab es beim Wassertrupp beim Anschließen des C-Schlauches/des C-Strahlrohres auch noch Probleme weshalb die Zeit erst bei 40,59 Sekunden gestoppt wurde. Dazu kamen auch noch 15 Fehlerpunkte, die eine komplett verkorkste Übung noch einmal bestätigten. Zu allem Überfluss misslang dann auch der Staffellauf noch komplett, weshalb nur eine Zeit von 53,53 Sekunden erreicht werden konnte.

Bronze A:

In Bronze gelang uns wie zuvor in Niederhausleiten eine souveräner "Kuppler". Auch der Angriffstrupp hatte keine Probleme. Die Zeit stoppte jedoch erst bei 33,30 Sekunden, weil der WTF Probleme beim Anschließen seines Strahlrohres hatte. Man durfte aber auch hier nicht ganz unzufrieden sein. Um in Bronze noch gewinnen zu wollen, wusste man, dass man im Staffellauf 1,7 Sekunden auf Bischofstetten aufholen musste. Eine (fast) unlösbare Aufgabe wie sich herausstellen sollte. Mit der klar besten Staffellaufzeit des Tages (51,96 Sekunden) kam man bis auf 37 Hundertstel noch an Bischofstetten heran, was somit für Platz 2 in Bronze A reichte.

 

Fazit:

Mit den Leistungen in Silber darf man so bestimmt nicht zufrieden sein. Da wird in den nächsten Wochen bei den Trainings viel Arbeit von Nöten sein, um konkurrenzfähig zu werden. Die Leistungen in Bronze waren selbst für uns ein wenig überraschend, geben aber natürlich einen Motivationsschub und machen Lust auf mehr. Im Staffellauf konnte man zeigen, dass man gegenüber dem letzten Jahr sich vermutlich sogar noch etwas steigern konnte.

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