LFLB 2018 - Ziel erreicht, dennoch nicht ganz zufrieden

Bei den 68. NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerben in Gastern landeten wir zweimal im Spitzenfeld. Wir durften uns über den 12. Platz in Bronze A und den 13. Platz in Silber A freuen. Unser angestrebtes Ziel, die Teilnahme am Bundesbewerb 2020 in St. Pölten zu fixieren, konnten wir somit erreichen.

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Mit dem großen Ziel die Qualifikation für den Bundesbewerb 2020 bereits heuer in trockene Tücher zu bringen, ging für uns die Reise nach Gastern zu den 68. NÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerben 2018. Wir konnten dabei Gott sei Dank in Originalbesetzung antreten, da unser ATM nach seiner erlittenen Verletzung beim Bezirksbewerb, die Zähne für das Saisonhighlight zusammenbiss.

 

Silber A:

Wie gewohnt starteten wir zuerst in Silber. Die Ziehung war leider nicht ganz optimal, dennoch wusste man aufgrund der bisherigen Saisonleistungen, dass einiges möglich sein kann. Der Angriffstrupp erledigte seine Aufgabe mit Bravour und stand bei rund 33 Sekunden. Der Kuppelvorgang war bis zum Kommando "Leinen legen" auch einwandfrei. Leider bewahrheitete sich dann der Spruch, dass am Landesbewerb eigene Gesetze herrschen. Fünf Sekunden für das Einhängen des Karabiners beim Saugkopf und vier Sekunden beim Ansaugen kosteten mehr als nur wertvolle Zeit. Der Wassertrupp hatte dann aber keine Probleme mehr beim Auslegen der zweiten Löschleitung, die Zeit stoppte aber dennoch erst bei 42,42 Sekunden (fehlerfrei). Dies bedeutete gleichzeitig mit Abstand unsere schwächste Silber-Saisonleistung in diesem Jahr. Man wusste aber, dass wir mit unserem Staffellauf noch Schadensbegrenzung betreiben konnten. Dies gelang uns dann auch mit der 17. schnellsten Staffellaufzeit aller niederösterreichischen Gruppen (49,59 Sekunden).

Schlussendlich durften wir uns über den guten 13. Platz freuen.

Bronze A:

In Bronze wusste man, auch aufgrund der bisherigen Saisonleistungen, dass wir nur überraschen konnten. Der Angriffstrupp trug seinen Teil dazu bei und konnte bei rund 30 Sekunden seine Löschleitung aufbauen. Beim Kuppelvorgang gab es aber leider da und dort kleine Probleme. Bei rund 34 Sekunden drückte der STF dann die Zeit ab. Diese lief aber weiter und der HB forderte den STF auf noch einmal abzudrücken. Das tat er dann (leider) auch circa drei Sekunden nach dem Beenden der Übung. Dieses Szenario kannten wir bereits von einem anderen Bewerb heuer. Die zweite abgedrückte Zeit wurde dann zu unserem Unmut auch gewertet. Da für uns die Regelauslegung bekannt war, legten wir einen Protest ein, dem dann auch stattgegeben wurde uns somit wurden handgestoppte 34,08 Sekunden (fehlerfrei) gewertet. Im Staffellauf gelang uns dann mit 49,49 Sekunden die 12. schnellste Staffellaufzeit unter allen niederösterreichischen Gruppen.

Somit durften wir uns auch in Bronze über einen guten 12. Platz freuen.

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Fire-Cup:

Der Fire-Cup ist uns leider völlig misslungen. 54,65 Sekunden + 30 Fehlerpunkte im Löschangriff und 52,78 Sekunden im Staffellauf (ein Kamerad rutschte aus) waren eindeutig nicht das was wir uns erhofft haben. Mehr muss man hier auch nicht mehr erwähnen.

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Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch einmal bei Michael Trattner und seinem Team von prome bedanken, die unseren ATM die ganze Woche behandelten und somit einen wichtigen Beitrag zu unserem Erfolg geleistet haben. Vielen Dank!

 

Fazit LFLB 2018:

Unser großes Ziel haben wir nun erreicht, weshalb wir nächstes Jahr beim 69. LFLB in Traisen befreit "aufspielen" können. Das wir uns unsere schlechteste Saisonleistung aber ausgerechnet für den LFLB aufgehoben haben, ist ein Umstand, der uns leider sehr zum Grübeln bringt.

In Silber wäre viel mehr möglich gewesen und in Bronze wusste man schon im Vorhinein, dass man nur überraschen konnte. Ein 12. und ein 13. Platz sind aber dennoch Platzierungen, für die man sich am "Land" absolut nicht schämen muss. Vor allem der Staffellauf (durchschnittlich Platz 7 unter allen NÖ Gruppen) kristallisierte sich heuer zu einer unserer Stärken heraus und rettete uns bestimmt die beiden guten Platzierungen.

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