Durchwachsene Generalprobe mit bitterem Beigeschmack

Dieses Wochenende standen mit unserem Bezirksbewerb in Altenmarkt und dem Abschnittsbewerb in Großrust die beiden letzten Bewerbe vor dem Landesbewerb 2018 in Gastern an. Mit den Leistungen konnte man dabei nur bedingt zufrieden sein. Leider verletzte sich auch noch unser ATM am Samstag vor dem Antreten, weshalb man kurzfristig umstellen musste.

Foto1

BFLB Melk in Altenmarkt:

Mit guten Voraussetzungen und dem Hintergedanken vier Titel aus dem Vorjahr verteidigen zu dürfen, ging für uns am Samstag die Reise ins Yspertal zu unserem Bezirksbewerb.

Silber A:

Noch bevor man in Silber antreten konnte verletzte sich, wie oben schon erwähnt unser ATM, versuchte aber dennoch im Löschangriff in Silber mitzulaufen. Die Zeit von 35,68 Sekunden war dabei durchaus beachtlich, da der WTM beim Aufnehmen der A-Sauger massive Probleme hatte. Dennoch wurde der Kuppelvorgang danach voll durchgezogen und dieser gelang auch noch sehr gut. Auch der Angriffstrupp zeigte eine solide Leistung, leider wurde aber beim Übergeben des C-Schlauches beim Verteiler die Kupplung durch den ATF fallen gelassen, weshalb 5 Fehlerpunkte zur Zeit addiert werden mussten. Für den Staffellauf musste leider umgestellt werden, da es bei unserem etatmäßigem ATM absolut nichts mehr ging. Somit gelang uns im Staffellauf "nur" eine Zeit von 53,26 Sekunden, was alles in allem im Vergleich zu den anderen Gruppen natürlich nicht schlecht war, es wäre aber in Originalbesetzung wohl eine bessere Zeit möglich gewesen. Dennoch konnte man sich über den 2. Platz in Silber A freuen.

Bronze A:

Im Bronzedurchgang musste man den Angriffstrupp dann leider umstellen. Die verletzungsbedingte kurzfristige Umstellung gelang dem AT aber sehr gut. Leider gab es beim Kuppeln bei den ersten beiden Kupplungen derart große Probleme, dass letztendlich nur eine Zeit von 38,28 Sekunden herausschaute. Dazu kamen auch noch 10 Fehlerpunkte für "Kuppeln ohne Mann". Im Staffellauf riskierte man dann nicht mehr allzu viel und man erreichte eine Zeit von 53,48 Sekunden.

Parallelbewerb:

Im Parallelbewerb zeigte sich dann die "Kuppelpartie" von ihrer besten Seite und es gelang ein fast perfekter Kuppelvorgang. Leider ließ der AT etwas an Zeit liegen, weshalb die Zeit erst bei 32,06 Sekunden (fehlerfrei) abstoppte. Da diese Zeit dann keine andere Gruppe mehr unterbieten konnte, durfte man sich über die Titelverteidigung im Parallelbewerb freuen. Den Umständen an diesem Tag entsprechend, war dies doch eine kleine Genugtuung für unsere Gruppe.

 Foto3   Foto2

 

AFLB Herzogenburg in Großrust:

Um auch noch einen Vergleich zu den Gruppen aus dem St. Pöltner Bezirk zu haben, entschied man sich am Sonntag beim AFLB Herzogenburg in Großrust teilzunehmen. Trotz des Ausfalles unseres ATM's, wollte man natürlich trotzdem eine gute Leistung zeigen. 

Silber A:

Im Silberlauf gelang uns abermals eine souveräne Leistung. Beim Kuppeln hatte man kaum Probleme und auch der Angriffstrupp machte seine Sache sehr gut. Auch nach vorne hin schien alles problemlos zu laufen. Dennoch musste man dann die ein oder andere Sekunde suchen, da kein wirklicher Schnitzer zu erkennen war und die Zeit erst bei 36,39 Sekunden (fehlerfrei) stoppte. Im Staffellauf erreichte man eine Zeit von 53,10 Sekunden.

Bronze A:

Der Bronzelauf startete zunächst wieder sehr verheißungsvoll. Leider gab es dann beim Saugkopf und beim "Angesaugt" Probleme, weshalb man mit dem Kuppelvorgang nicht zufrieden sein konnte. Der neu formierte Angriffstrupp konnte an diesem Tag ohne Probleme seine Löschleitung auslegen. Leider öffnete sich aber der C-Schlauch des WTM's beim Rauslaufen, weshalb die Zeit erst bei 36,36 Sekunden stoppte. Dazu kamen auch noch 5 Fehlerpunkte wegen "Fallenlassen von Kupplungen". Im Staffellauf konnte man sich dann noch etwas steigern und man erreichte eine Zeit von 53,00 Sekunden.

 

Fazit vor dem LFLB nächste Woche in Gastern:

In Bronze bleibt es leider weiterhin dabei, dass entweder nur der AT oder nur die "Kuppelpartie" ihren Mann stehen. Das Land hat zwar eigene Gesetze, dennoch muss sehr viel zusammenspielen, um für eine kleine Überraschung sorgen zu können. In Silber waren die Leistungen in den letzten Wochen doch sehr konstant, weshalb man den Fokus auch eher auf Silber legen wird.

Für unseren ATM wird es bis zum LFLB wohl sehr eng werden und für uns wäre es ein sehr bitterer Ausfall den wir beklagen müssten. Über die genaue Schwere der Verletzung wird man vermutlich erst Anfang der Woche Bescheid wissen. Wir hoffen aber natürlich, dass es irgendwie möglich sein wird in Gastern in Originalbesetzung antreten zu können, um eine gute Leistung zeigen zu können.

Foto5

Copyright