Feuerwehrausflug zu den 16. Internationalen Feuerwehr Wettbewerben in Villach

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Nach einigen Jahren organisierte das Kommando einen Ausflug für alle Kameraden, Partnerinnen und Freunde unserer Wehr. Großes Grübeln, wo die Reise hingehen soll, blieb uns erspart: die alle 4 Jahre stattfindenden „Feuerwehr-WM“ in Österreich bot sich dafür als einmalige Möglichkeit an. Einunddreißig Inningerinnen und Inning zeigten sich vom drei-tägigen Ausflug begeistert. So manch ein Kamerad kam erst mit drei Tagen Verspätung nach Hause!


Von heilsamen Salben und schnellen Autos

Am Freitag, 14.07., ging es los! Unser Chauffeur Herr Franz (Firma Zwölfer) begrüßte die motivierten Ausflugsteilnehmer vor dem Feuerwehrhaus in Inning. Auch dieses Jahr dürften das Kommando neben zahlreiche Kameraden auch wieder viele freiwillige Helfer und Freunde sowie eine angehende Feuerwehrfrau begrüßen. Um Punkt 08:00 Uhr hieß es „Aufsitzen“ und ab in Richtung unseres ersten Ausflugszieles.


Nach kurzem Aufenthalt und Stärkung auf der Autobahnraststätte Pinzgau kamen wir pünktlich gegen Mittag am Mandlberggut an. Dank unseres Chauffeurs musste dem Wetter zum Trotz nur mehr ein kurzer Fußmarsch zur Latschenkieferbrennerei absolviert werden. Zuerst gab es eine kurze Information über die Latsche und deren Veredelungsprozesse (so manch einer Kamerad und männlicher Begleiter stand angesichts der schier unendlichen Produktvielfalt Schweißperlen auf der Stirn). Im Anschluss ging es zur unmittelbar in der Nähe befindlichen Dachstein-Destillerie, wo uns die überaus eloquente und freundliche Edelbrandsommelière die Geheimnisse eines guten Edelbrands näher brachte. Nach zwei leckeren Kostproben und der Eindeckung mit diversen Produkten wie Latschenkieferöl, -salbe, Edelbrand, etc. im hauseigenen Abhofverkauf ging es zum Mittagessen in das nahe gelegenem Gasthof Brunner in Gleiming.
Bereits beim Mittagessen wurden die ersten Smart-Phones aktiviert: LIVE Stream aus VILLACH. Bei der Weiterfahrt wurde dann mitgefiebert, diskutiert und angefeuert. GRATULATION an unsere NÖ-Freunde aus PELLENDORF. Wie wir Euch kennen, werdet ihr aufgrund des „Nachkupplers“ nicht ganz zufrieden sein. Als mehr als würdige Vertreter von (Nieder-)Österreich sind wir trotzdem mächtig stolz auf Eure Leistung!

Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser letztes Ziel vor unserem Quartier. Das Porschemuseum in Gmünd stand auf dem Programm. Ein interessante Film sowie zahlreiche Porsche darunter der erste „Polizei-Porsche“ (-> der „Aktuelle“ konnte übrigens vor der NV-Arena zwei Wochen vorher beim diesjährigen Landesbewerb begutachtet werden) konnten im Detail besichtigt werden.

Erschöpft ging es dann in unser Quartier in das Sonnenhotel Hafnersee, wo wir uns nach dem Beziehen unserer Apartments bei einem Abendessen stärken konnten. Nach einem kurzen Verdauungsmarsch ging es dann zum Abschluss auf einem „Absacker“ in eine nahe gelegene Buschenschank.

Villach on Fire! Ein Inninger war dabei! 31 Inninger fieberten mit!

Um 07:00 Uhr krähte am Samstag der Hahn und nach einem ausgiebigen und schmackhaften Frühstück machten sich die Inninger Schlachtenbummler auf dem Weg zum Villacher Stadion. Wie einige eingefleischte Wettkämpfer wissen, war auch ein Inninger bei der WM vertreten. Unser VR Engelbert Gundacker war Mitglied der internationalen Bewerbsleitung und arbeitete in seiner Freizeit vor Ort (bereits seit Donnerstag in der Woche davor), um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. ENGELBERT, wir sind stolz ein so aktives Mitglied in unser Wehr zu haben und wie wir dich kennen, hast du deine Sache sicher exzellent gemacht!

Wie alle anderen Bewerber und Bewerter aus Österreich erhielt er vorab schon einen roten Österreich –Trainingsanzug, in der sich so manch einer der Inninger Wettkämpfer in den darauf folgenden Nächten wohl in seinen „Wettkampf-Träumen“ wiederfand. Und daher war es natürlich klar, dass nach einem Gruppenfoto vor der olympischen Fahne, uns unser Ehrenverwalter Engelbert begeistert empfang.
Da das Stadion (Haupttribüne) bereits gerammelt voll war, suchten wir uns einen Platz auf der gegenüberliegenden Seite auf Höhe der Bahn 7. Um ca. 09:30 Uhr war es dann soweit. Begleitet von Sprechchören und Musik marschierte der Durchgang 13 ein. Unsere Kameraden und Freunde aus unserem Feuerwehrabschnitt Mank - die „alten“ Kirnberger - begannen ihre Vorbereitungen.

„1 und 2 Rohr vor!“

Der altehrwürde Angriffsbefehl ertönte und die Kirnberger machte sich „auf den Weg“ ihr gestecktes Traumziel zu erreichen. Die Angriffszeit stoppte bei einer Zeit 34,92 Sekunden fehlerfrei (eine Zeit, die bei mancher A-Gruppe Begeisterungsstürme auslösen würde). Auch der Staffellauf wurde mit einer beachtlichen Zeit von 67,19 Sekunden absolviert. Das Niveau war überaus hoch und so erreichten die Wettkämpfer aus Kirnberg den tollen 6. Platz, zu den wir recht herzlich gratulieren möchten. Sich für einen Bundesbewerb zu qualifizieren ist (zu unserem eigenen Leidwesen bereits oft erlebt) schon schwer, sich zum (2.mal in Folge) für die „Feuwehr-Olympiade“ zu qualifizieren, ist noch mal eine ganz andere Kategorie. Ein großes Kompliment!
Nach kurzen Diskussionen mit Fans und Gästen anderer Feuerwehren aus Niederösterreich (Kottingneusiedl, Gleichenbach, Hürm, Bischofstetten, Mank, Häusling, uvm.) ging es dann geschlossen in die Innenstadt, wo wir das für uns traditionelle Bewerbsgruppe unübliche, jedoch absolut spannende Hackenleitersteigen bestaunten.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus über die Villacher Alpenstraße auf den Dobratsch. Einige bergbegeisterte Inninger machten sich zugleich auf, um den Aufstieg zum Gipfelkreuz zu schaffen. Einige kehrten angesichts des frischen Windes nach wenigen Höhenmetern um, drei Inninger (unser Kdt-Stv. Adi Haydn, SB Georg Birgl und seine Freundin Magdalena) schaffen das für unmöglich Gehaltene. Leider kassierten alle 3 - um in der Bewerbssprache zu bleiben - "Fehlerpunkte“, weil sie nicht zum vereinbarten Abfahrtszeitpunkt beim Bus waren. Diese konnten bei der abschließenden Fahrt ins Quartier mit Busrunden beglichen werden .
Nach dem Abendessen machten die Inninger noch einen Abstecher nach Velden, wo Straßenkünstler bestaunt werden konnten und wo wir über manche „Spritzer-Spitzen-Preise“ staunten.
Ausklang mit bekömmlicher Aussicht!

Am Sonntag standen die Zeichen auf Abschied. 30 Inninger (ein Inninger verblieb in Kärnten, man muss immer mit etwas „Schwund“ rechnen) machten sich nach dem Frühstück auf. Am Nachhauseweg stand eine Fahrt auf dem Pyramidenkogel auf dem Programm und so konnte man sich nochmals bei klaren Ausblick vom wunderschönen Kärnten („dahaom is trotzdem am schensten“) überzeugen.
Der Frischluft geschuldet ging es dann durstig nach Hirt und bei der Besichtigung der Brauerei und anschließenden Mittagessen konnten wir uns für die lange Heimreise über Eisenerz stärken.
Um ca. 20:00 Uhr kamen wir bei unserem Startpunkt dem FF-Haus in Inning an. Unser Reiseleiter und Kommandant Toni Fischer bedankte sich bei allen Teilnehmer und wünschte allen noch eine gute Nachhausefahrt.

Resümee

Ein großer Dank gilt unseren Buschauffeur, Herrn Franz, der mit seinem trockenen Humor und mit seiner unaufgeregten und sicheren Fahrweise uns ans Ziel und wieder ins wunderschöne Inning zurückgebracht hat.
Es war ein denkwürdiger Ausflug, der angesichts des 4-Jahre Rhythmus der Internationalen Bewerbe für eine längere Zeit nicht in Österreich stattfinden wird. Ein Dank an alle Teilnehmer für die schönen und lustigen Stunden!

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